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Im Projekt "Systemisches BGM" entwickeln wir den bisherigen BGM-Beratungsprozess weiter. Denn trotz des nachweislichen Nutzens von BGM gelingt es heute oft nicht, BGM nachhaltig im Betriebsalltag zu verankern. Ebenso bereitet es Schwierigkeiten, BGM mit den Zielen und Aktivitäten des Managements zu verbinden und interessante Lösungen in unterschiedlichen Bereichen des Betriebs zu verbreiten (1). BGM soll keine "Schönwetteraktion" bleiben, sondern strategisch verankert werden. Deshalb entwickeln wir einen systemischen Beratungsprozess, der den Betrieb befähigt, organisationale Prozesse, Strukturen und Kultur(en) kontinuierlich hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Gesundheit zu überprüfen und optimieren. "Gesundheit" verstehen wir nicht nur als Abwesenheit von Krankheiten, sondern insbesondere auch als Leistungspotenzial und Wohlergehen. In der Begleitung von Veränderungsprozessen in komplexen Systemen, wie sie Organisationen darstellen, hat sich die systemische Beratung bewährt. Die systemische Beratung mit BGM zu verknüpfen ist damit erfolgsversprechend. Unsere Beratungs- und Forschungskooperation ergänzen wir mit innovativen Betrieben, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Gesundheit und damit die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden zu fokussieren. Dabei geht es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern Bestehendes zusammenzuführen, zu optimieren und neue Ansätze zu integrieren. Wenn das Entwicklungsprojekt Ihr Interesse geweckt hat, Sie vertieftere Informationen wünschen oder sich gerne als Kooperationsbetrieb bewerben, melden Sie sich bei Anita Blum-Rüegg, anita.blum-rueegg@ifspm.uzh.ch, Telefon +41 44 632 94 30.
1 Drupp, M., & Osterholz, U. (2001). Das "Bonusprojekt" der AOK Niedersachsen. In H. Pfaff & W. Slesina (Eds.), Effektive betriebliche Gesundheitsförderung. Konzepte und methodische Ansätze zur Evaluation und Qualitätssicherung. Weinheim: Juventa.
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