
«An unserer Schule legen wir grossen Wert auf eine hohe Unterrichtqualität», betont Nicole Kundert, die zusammen mit Brigitte Frech und Stefan Ammann die Schule Langwiesen in Winterthur-Wülflingen leitet. 460 Kinder in sechs Kindergarten- und achtzehn Primarklassen werden aktuell an der Schule unterrichtet. Im Schulalltag gibt es für die Schulleitung, Lehr- und Fachpersonen viele anspruchsvolle Situationen zu bewältigen:
Kinder mit herausfordernden Verhaltensweisen und Diagnosen, Erwartungen von Eltern sowie Lehr- und Fachkräftemangel sind nur einige Beispiele. «Wir sind überzeugt, dass nur durch gesunde und gut unterstützte Lehrpersonen eine hohe Unterrichtsqualität erreicht werden kann», führt Kundert aus. «Gesundheit ist unser höchstes Gut, das wir bewahren und fördern müssen.»
Die Schule hat sich bereits 2010 entschieden, die Gesundheit der Mitarbeitenden und Schulkinder zu stärken. Als Mitglied des Netzwerks gesundheitsfördernde Schulen hat sie die Gesundheitsförderung strukturell verankert und im Schulprogramm festgeschrieben.
Lehrpersonen aus unterschiedlichen Stufen und eine Person aus der Schulleitung bilden eine Projektgruppe, die sich regelmässig trifft, um das Thema «Gesundheitsförderung in der Schule» unter die Lupe zu nehmen und neue Massnahmen zu erarbeiten.
«An den jährlich stattfindenden Planungstagen entscheidet die gesamte Schulgemeinschaft, welche Projekte im Schuljahr umgesetzt werden», erklärt Schulleiterin Brigitte Frech. «Dass wir eine Projektgruppe haben, die sich kontinuierlich um die Anliegen der Gesundheit im Alltag kümmert, wird von den Mitarbeitenden geschätzt.»
Die Schule fördert die Gesundheit der Lehrpersonen unter anderem mit folgenden Massnahmen:
Der Schulleitung ist es ein besonders grosses Anliegen, ein positives Arbeitsklima zu schaffen. Sie fördert dies, indem sie:
eine kooperative und partizipative Kultur pflegt, in der sich Lehrpersonen bei Entscheidungen einbringen können,
«Das betriebliche Gesundheitsmanagement hat sowohl eine messbare, als auch eine spürbare Wirkung», stellt Schulleiter Stefan Ammann fest. Ein paar messbare Effekt sind:
Bei den Mitarbeitenden sind folgende Effekte spürbar:
Der Stresspegel ist geringer.
Die Einstellung zur Arbeit ist positiv.
«Unserer Schule wird als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen. Das erleichtert die Rekrutierung von Talenten», freut sich Schulleiterin Nicole Kundert.
Das Schulnetz21 unterstützt Volksschulen, Mittel- und Berufsschulen bei der Verankerung von Gesundheitsförderung. Interessierte Schulen können dazu dem Netzwerk gesundheitsfördernde Schulen beitreten.