BGM Grundlagen

Einstieg ins BGM

Beim betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) steht die Gesundheit am Arbeitsplatz im Fokus. Warum ist das relevant? Die Gesundheit ist eines der wichtigsten Güter der Menschen und eine zentrale Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Unternehmenserfolg.

Was versteht man unter BGM?

Mit BGM schaffen Betriebe gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse, um die Gesundheit der Mitarbeitenden langfristig zu erhalten und zu stärken. Zudem legen Unternehmen, die BGM betreiben, Wert auf Themen wie gesunde Führung, gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen oder gesundes Verhalten der Mitarbeitenden.

Was umfasst BGM?

BGM wird oft als Haus dargestellt mit den drei zentralen Bereichen betriebliche Gesundheitsförderung, Absenzenmanagement und Case Management sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Für die Bereiche Betriebliche Gesundheitsförderung und Absenzenmanagement und Case Management haben meistens HR-Fachpersonen die Verantwortung, während Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in vielen Betrieben einen eigenen Fachbereich bilden.

Was sind die Ziele von BGM?

BGM hat zum Ziel, die persönliche Gesundheit aller Mitarbeitenden zu stärken, ihre Leistungsfähigkeit zu fördern und arbeitsbedingten Krankheiten und Unfällen vorzubeugen. Weitere Ziele sind das Engagement der Mitarbeitenden zu erhöhen, das Betriebsklima zu verbessern sowie die Fluktuation und die Absenzen zu verringern. Insbesondere ein systematisches BGM, also ein BGM, das auf einem Gesamtkonzept beruht, trägt zum Erfolg eines Unternehmens bei.

Schon gewusst?
Der Begriff BGM wurde 1987 zum ersten Mal verwendet. Apple hat's erfunden!

Blum-Rüegg, A. (Hrsg.) (2018). Betriebliches Gesundheitsmanagement: Grundlagen und Trends. Bericht 7. Bern und Lausanne: Gesundheitsförderung Schweiz.